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Für alle, die nichts verpassen wollen...
Rotkohl als Suppe mit Apfel
1. Seit langem etabliert ist die Suppenbar von Sylke Utler. Seit rund zehn Jahren gibt es das kleine Lokal mit 15 Plätzen. Etwa die Hälfte der Kunden nutzt das Take-Away-Angebot. Rund 300 Rezepte umfasst das Repertoire inzwischen, wöchentlich stehen davon sieben bis acht Suppen (3,70–4,25 Euro) auf der Karte. Gekocht wird direkt in der Suppenbar. Zu den herzhaften Klassikern in der kalten Jahreszeit gehören die Rotkohl-Apfelsuppe und der Maronen-Wintereintopf.
Suppen Cult Prenzlauer Allee 42, Prenzlauer Berg, Tram M2 Marienburger Straße, Mo.–Fr. 11–20 Uhr, Sbd. 11–16 Uhr, Tel.47378949
Täglich auch ein Bio-Gericht
2. Feinen Suppen hat sich die Suppenbar Cadadia mit zwei Ablegern in Charlottenburg und Mitte verschrieben. Und das trifft es, wenn man auf der Wochenkarte etwa Pommery Senfsüppchen mit Eierstich oder indische Curry-Chickensuppe liest. Rund 40 Sitzplätze hat die Suppenstube. Täglich werden sechs Suppen (3,95–4,95 Euro, einen üppigen Nachschlag gibt es für 2,50 Euro) angeboten, darunter immer zwei vegetarische und eine Bio-Suppe, dazu je zwei Quiches und zwei Salate.
Cadadia Marburger Str. 12, Charlottenburg, U3 Augsburger Straße, Mo.–Fr. 9–18 Uhr, Tel.23637971
Am Freitag steht Fisch auf der Karte
3. Chili con carne, Borschtsch und Gulaschsuppe sind Klassiker der Suppenbörse. Sechs Suppen werden pro Tag in dem bis zu 35 Stehplätze bietenden Deli angeboten. Die Karte wechselt wöchentlich, immer mit Vegetarischem sowie einer ayurvedische Kreation. Wem die 400-ml-Größe (3,95–5,20 Euro) zu viel ist, kann auch nur eine halbe Portion (2,50–2,90 Euro) bestellen. Freitags ist Fischtag, dann wird etwa ein Thai-Fischcurry angeboten (5,20 Euro).
Suppenbörse Dorotheenstr. 43, Mitte, U6, S1, 2, 5, 7, 9, 25, 75 Friedrichstraße, Mo.–Fr. 11–18 Uhr, Sbd. 12–18 Uhr, Tel.20649598
Kleine Könige und große Kaiser
4. Seit der Eröffnung vor gut einem Jahr gab es zwei "Knaller" auf der Karte, wie Chef Sven Thamke verrät: die Rote-Linsen-Kokos-Suppe und der provenzalische Hühnertopf. Fünf verschiedene Suppen bietet er täglich in seiner kleinen Suppenbar an, alle mit viel Gemüse und, wenn nicht vegetarisch, mit viel Fleisch. Schließlich will er seinem Firmennamen "Suppdichsatt" alle Ehre machen. Je nach Hunger ordert man die kleine "Königsportion" (3,60 Euro) oder die große "Kaiserportion" (4,80 Euro).
Suppdichsatt Akazienstr. 20, Schöneberg, U7 Eisenacher Straße, Mo.–Fr. 11–17 Uhr, Sbd. 11–16 Uhr, Tel.7841096
Mittagssnack aus der Showküche
5. Schnelle und gesunde Mittagssnacks bieten Yvonne und Kai Scheidemantel seit zwei Jahren in ihrer Suppenbar. Die Gäste können der Chefin in dem kleinen Tiergarten-Imbiss beim Kochen zuschauen. Rund einhundert Rezepte klassischer Tellergerichte, die zu Eintöpfen und Suppen umgewandelt wurden, gibt es inzwischen in der Löffelei. Täglich im Angebot sind drei Suppen (3,90–4,50 Euro).
Die Löffelei Potsdamer Straße 73, Tiergarten, M85, M48 Lützowstraße/Potsdamer Straße, Mo. 10.55–15.25, Di.–Fr. 9.55–15.25 Uhr, Tel.26394898
Anlaufstelle für halbe Portionen
6. Keine Sorge, bei "Hot-Dog-Soup" wandert der Hot Dog keinesfalls in Form einer Suppe über den Tresen. Vielmehr gibt es dort beides. Chili con carne, Karotten-Ingwer- und Rote-Linsen-Kokos-Suppe gehören zu den Klassikern. Das Angebot wechselt täglich, an die zehn Suppen (3–3,60 Euro) stehen dabei zur Auswahl. Immer zu haben sind vegetarische, vegane und Fleischvarianten, allesamt ohne Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Auf Wunsch gibt es auch halbe Portionen.
Hot-Dog-Soup Grünberger Str. 69, Friedrichshain, Tram 21 Niederbarnimstraße, Mo.–Sbd. 11.30–23 Uhr, So. 11.30–21 Uhr
Hausgemachte Gerichte von der Ehefrau
7. Der Name ist Programm sagt Chef Detlef Schwarz. Seit sieben Jahren betreibt er seinen Mix aus Ladengeschäft und Suppen-Deli mit 18 Sitzplätzen. Fürs Kochen ist seine Ehefrau zuständig, täglich bereitet sie für die hungrigen Wilmersdorfer Gäste ein halbes Dutzend frischer Suppen (3,90–4,90 Euro) zu. Dabei setzt sie auf regionale und Bio-Produkte. Ganzjährig gibt es Chili con carne. Klassiker-Status haben Kartoffel- und Linsensuppe. Im Winter steht auch Grünkohleintopf auf der Karte. Zu den Suppen gibt es helles oder dunkles Brot.
Suppe & Kaffee Berliner Str. 39, Wilmersdorf, U7 Blissestraße, Mo.–Fr. 8–18.30 Uhr, Tel.01639203690
Pionierin der Berliner Suppenkultur
8. Katharina Körner gehört zu den Pionieren der Hauptstadt-Suppenkultur. Einen gesunden und gleichzeitig sättigenden Snack anzubieten ist ihr Ziel. Vier Suppenbars betreibt sie. Die erste eröffnete sie Anfang 1999 am Kudamm 224. Ganzjährig beliebt sind Kartoffelsuppe und der sizilianische Lammeintopf. Im Trend liegen derzeit Wirsingeintopf mit Hackfleisch und Szegediner Gulasch. Die Angebote wechseln wöchentlich. Die Kunden der Soupkultur können zwischen sechs Suppen entscheiden (3,60–4,20 Euro), zwei davon sind vegetarisch.
Soupkultur Kurfürstendamm 224, Charlottenburg, U1, 9 Kurfürstendamm, geöffnet Mo.–Sbd. 12–18.30 Uhr
Die Kelle Nachschlag für einen Euro
9. "Chili con carne und Kartoffelsuppe sind ein Muss, sie stehen immer auf der Karte", sagt der Chef, der als "Suppen-Frank" bekannt ist. Demnächst wird es mit Wirsingkohleintopf noch einmal richtig winterlich. Täglich sieben Suppen (3,60–4,10 Euro), dreimal Fleisch, je zweimal vegan und vegetarisch, werden in dem vor rund sieben Jahren eröffneten Deli angeboten. Für einen Euro gibt es eine Kelle Nachschlag, mit der Bonuskarte ist jede sechste Suppe gratis. Suppen-Frank kocht übrigens nicht nur für den eigenen Laden, auch manche andere Suppenbar lässt sich von ihm beliefern.
Hot Pot Soup Friesenstr. 6, Kreuzberg, U7 Gneisenaustraße, Mo.–Do. 11–18, Fr. 11–15 Uhr, Tel. 25 29 40 15
Die Karotten-Ingwer-Suppe ist ein Muss
10. Nur Döner oder Currywurst? Das Fastfood-Angebot im Süden der Stadt war Patrick Boreck nicht genug. Und so eröffnete der gelernte Koch vor drei Jahren die wahrscheinlich südlichste Suppenbar Berlins. Die Karotten-Ingwer-Suppe ist ein Muss für die Stammkunden, auch Kartoffelsuppe, Grüne-Bohnen- sowie Wirsingkohleintopf finden sich regelmäßig unter den fünf bis sechs täglich wechselnden Suppenangeboten zu Preisen von 4 bis 4,70 Euro. Auch ein Grünkohleintopf mit Knacker findet sich auf seiner Karte.
Snacktime Mariendorfer Damm 77, Mariendorf, U6 Westphalweg, Mo.–Fr. 7.30–18 Uhr, Sbd. 10–14 Uhr, Tel. 76 76 60 78
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