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Von 1925 bis 1927 hat der Architekt Eugen Schmohl das architektonische Wahrzeichen als Verlagshaus mit Druckerei und Buchbinderei für Ullstein erbaut. Es wurde ein bedeutender Industriebau seiner Zeit. Das tragende Stahlbeton-Skelett ist ummantelt von einer roten Klinkerfassade. Der einstige Haupteingang ist mit Hochreliefs verziert. Werkstein umrahmt die eisernen Türen. Immer noch schmückt die Ullstein-Eule, Markenzeichen des Verlags, den Eingang. 1985 hat die Unternehmensgruppe Becker und Kries das Gebäude erworben. Zwei Jahre später übernahm das Modecenter Berlin die Hälfte der 80000 Quadratmeter Fläche und fand so für die Modemesse „Berliner Durchreise“ ein neues Zuhause. In den 90er-Jahren flossen 145 Millionen in eine Erweiterung: Heute besteht das Gebäude aus Altbau, Neubau und Uhrenturm. Das goldene Zifferblatt hat einen Durchmesser von 7,20 Meter und bietet Anwohnern wie Besuchern der angrenzenden Shopping-Halle Orientierung. Tags und nachts fließt Lebensenergie durchs Gebäude. Denn wenn im Modecenter das Licht ausgeht, heißt es „Spot an“ in der „Amber Suite“, einer Diskothek im Untergeschoss.
In dem einstigen Verlagshaus wird heute Mode gemacht – und getanzt
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