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Wohnhäuser konnten so endlich direkt mit Wasser beliefert werden. Auch der Wasserturm in der Kreuzberger Fidicinstraße gehört dazu. Er steht heute unter Denkmalschutz, so wie viele der anderen auch. Als er am 14. Juni 1888 in Betrieb genommen wurde, war so die Versorgung der umliegenden Gebäude gesichert. Fließend Wasser bis in den fünften Stock: welch eine Sensation. Sternengewölbe mit Rippen verzierten den Maschinenraum, rote Ziegel die Außenfassade. 1925 wurden in die Türme Wohnungen eingebaut, nun sogar versorgt mit Elektrizität. Bis Ende 1950 diente der Kreuzberger Bau gleichzeitig als Wasserspeicher. Ein technischer Defekt löste schließlich eine Überschwemmung aus. Es folgte das Ende seiner ursprünglichen Nutzung. Wohnen konnte man dort noch bis Anfang 1980. Doch was hier fehlte, waren Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Eine Anwohner-Initiative wählte den Turm als perfekten Ort. In Kooperation mit dem Bezirksamt und der Sportjugend Berlin ist er seit heute eine feste Größe als Jugend-, Kultur- und Kommunikationszentrum.
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