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Olympiastadion

Viel Geschichte, herausragende Leistungen,großer Sport - und Hertha BSC

1936 war das Olympiastadion Veranstaltungsort der Olympischen Spiele. Seither hat sich viel geändert in dem denkmalgeschützten Komplex, in dem 1974 und 2006 einige Spiele der Fußball-WM stattfanden. Heute ist das Olympiastadion regelmäßig eine Attraktion. Unter anderem wurde hier 2009 die Leichtathletik-WM 2009 ausgetragen.



 

im Sommer 2006 war das Olympiastadion ein Ort, in dem ein Fußball-Sommermärchen spielte: Hier fand das Finale der Fußball-WM statt. Aber auch sonst ist viel los in dem Stadion, das 1936 anlässlich der Olympischen Sommerspiele eröffnet wurde – vom Konzert bis zum Sportereignis.

 

100.000 Zuschauer passten einst in die Arena, die nach Plänen von Werner March erbaut wurde. Adolf Hitler hatte es in Auftrag gegeben – er wollte ein Stadion, dessen Stil antiken Sportstätten nachempfunden war. Es entstand an der Stelle, an der 1913 das Deutsche Stadion erbaut worden war. Es wurde streng symmetrisch angelegt und lag zwölf Meter unter Bodenniveau. Eröffnet wurde es zu den Olympischen Sommerspielen am 1. August 1936.

 

Zum einstigen Olympiagelände gehören neben dem Olympiastadion auch das Schwimmstadion, die Waldbühne und das 1936 als Platz für Aufmärsche fertiggestellte, 112.000 Quadratmeter große Maifeld. Auch der 77,17 Meter hohe Glockenturm, der 1934 ebenfalls nach Plänen von Werner March entstand und zu dem die Langemarckhalle gehört, sind Teil des Geländes, ebenso wie das Deutsche Sportforum mit Schwimmbecken, Innenhof und dem 1936 erbauten Haus des Deutschen Sports mit dem auffälligen Kuppelsaal.

Die Namen der Olympiasieger sind im Olympiastadion angebracht

Die Ausmaße des Olympiastadions sind gewaltig: Es hat einen Umfang von etwa 803 Metern. Der Innenraum ist 116,11 Meter breit und 189,97 Meter lang. An der westlichen Seite des Olympiastadions steht das Marathontor – hier brannte das Olymische Feuer. An den Wänden wurden die Namen der Olympiasieger seit 1896 angebracht.

 

Zu den historischen Bauten des Olympiastadions gehören die Ehrenhalle, von der aus man einen guten (und wettergeschützten) Blick auf das Geschehen auf dem Sportfeld hat, sowie der Coubertinsaal, der nach Baron Pierre de Coubertin, dem Initiator der modernen olympischen Spiele, benannt ist. Beide Säle sind originalgetreu restauriert worden und dienen heute als VIP-Bereiche und als Räume für Veranstaltungen.

Drei WM-Spiele 1974

Im Zweiten Weltkrieg dienten die Katakomben des Olympiastadions als Produktionsorte für Zünder und als Luftschutzkeller. Nach dem Krieg wurde die sogenannte Führerloge der Ehrentribüne verkleinert, um ihr die Bedeutung zu nehmen. 1969 bekam das Olympiastadion eine moderne Kunststofflaufbahn. Weitere Änderungen folgten bis 1974: Die Architekten Dübbers und Krahe schufen eine Teilüberdachung der Nord- und Südtribüne und eine neue Pressetribüne. Somit war das Olympiastadion fit für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974: Drei Spiele der ersten Finalrunde fanden hier statt.

 

Die nächste Generalüberholung folgte in den Jahren 2000 bis 2004. Das Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner gestaltete das denkmalgeschützte Olympiastadion für die Fußball-WM 2006 um und modernisierte es. Seither sind alle Zuschauerränge überdacht und es gibt eine durchgängiges Flutlicht. Auffälligstes Detail ist die Tartanbahn in leuchtendem Blau – Reminiszenz an den Fußballverein Hertha BSC, dessen Vereinsfarbe blau ist. 242 Millionen Euro kostete der Umbau des Olympiastadions, das heute 74.500 Zuschauerplätze hat.

 

Neben Sportereignissen dient das Olympiastadion immer wieder auch als Veranstaltungsort für Großereignisse wie den Kirchentag oder Konzerte.

 

Olympiastadion

 

Olympische Allee, Westend, Tel. 030/25002322, www.olympiastadion-berlin.de. Anfahrt: U2 bis Olympiastadion, S3/S75 bis Olympiastadion.

 

 

Öffnungszeiten Besucherzentrum (an veranstaltungsfreien Tagen): 20.03. - 31.05. von 9-19 Uhr, 01.06. - 15.09. von 9-20 Uhr, 16.09. - 31.10. von 9-19 Uhr, 1.11. - 19.03. von 9-16 Uhr, Infohotline: 030 - 25 00 23 22. (Mo.-Fr. 9-19 Uhr; Sa. 10-18 Uhr, So. und Feiertag 10-14 Uhr, Verlängerung bis 18 Uhr in der Saison möglich).

 

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