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Friedrichstraße Berlin

In der Friedrichstraße wohnten einst die Größen Berlins

Die Geschichte von Berlin lässt sich bei einem Spaziergang über die Friedrichstraße in Mitte auf beeindruckende Weise nachempfinden. Auf einer Länge von 3,3 Kilometern bietet sie dem aufmerksamen Besucher einen spannenden Exkurs durch die wechselvolle Historie der Hauptstadt.
Touristen in der Hauptstadt



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Die Geschichte von Berlin lässt sich bei einem Spaziergang über die Friedrichstraße in Mitte auf beeindruckende Weise nachempfinden. Auf einer Länge von 3,3 Kilometern bietet sie dem aufmerksamen Besucher einen spannenden Exkurs durch die wechselvolle Historie der Hauptstadt.

 

Ihren Namen verdankt die heute so beliebte Einkaufsmeile dem Kurfürsten Friedrich III., dem späteren König von Preußen. Er hatte darauf bestanden, der einstigen so genannten Querstraße einen vernünftigen - also seinen eigenen - Namen zu geben. Die Nordsüdtangente erstreckt sich heute vom Oranienburger Tor bis hin zum Mehringplatz. Erobert man sich dieses Stadtgebiet im Herzen von Berlin von einem Ende der Friedrichstraße zum anderen, passiert man die Weidendammer Brücke, kommt vorbei am Friedrichstadtpalast oder aber dem S-Bahnhof Friedrichstraße, einst Abfahrts- und Ankunftsort derjenigen, die die Grenze zwischen Ost und West passieren konnten.

 

Der Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße in Berlin

 

Über die Teilung der Stadt, deren Folgen und die tragischen Schicksale, die mit diesem Kapitel der deutschen Geschichte verbunden sind, können sich Besucher des Museums Haus am Checkpoint Charlie an der Ecke Friedrichstraße/Kochstraße informieren. Die Aufnahmen, die heute am ehemaligen Grenzübergang inmitten der Großstadt entstehen, gehören zu den beliebtesten Fotomotiven der Touristen, die zur Friedrichstraße in Berlin kommen. Vor dem Schild mit der Aufschrift „Sie betreten den amerikanischen Sektor“ posieren Tag für Tag junge Männer in den Uniformen der US-Armee gemeinsam mit angereisten Schaulustigen.

 

Doch die Reise in die Vergangenheit beginnt in der Friedrichstraße in Berlin schon Jahrhunderte zuvor. Alexander von Humboldt wohnte hier ab dem Jahr 1800 ebenso wie Christoph Wilhelm Hufeland, beide bezogen ihr Quartier nur neun Hausnummern voneinander entfernt. Zu den bekanntesten Bewohnern der Gebäude entlang der Friedrichstraße gehörten auch Karl Friedrich Schinkel, Adelbert von Chamisso und Max Reinhardt. Außerdem wohnte Friedrich Engels während seiner Militärzeit hier. Theodor Fontane arbeitete an der Friedrichstraße in einer Apotheke, „der rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch fand hier Material für seine Reportagen und Adolph Menzel Motive für seine Zeichnungen.

 

Seit der Wende ist die Friedrichstraße wieder das, was sie eigentlich sein sollte, ein Verbindung zwischen Orte und Nebenstraßen, sowie ein Anziehungspunkt für shoppingfreudige Berliner und ihre Gäste. Entlang der berühmten Einkaufsmeile entstanden Quartiere, die heute mit Luxus und Genuss aufwarten, so wie die Galeries Lafayette an der Ecke Französische Straße und das Quartier 206 mit Boutiquen und dem luxuriösen Departmentstore.

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Kriminalität in Berlins Bezirken und Stadtteilen

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