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Demonstration

Ganz Berlin trägt die Farben des Regenbogens

Berliner Morgenpost mit eigenem Wagen beim CSD
Christopher Street Day

Christopher Street Day

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Christopher Street Day

Ein bunter Regenbogen symbolisiert Toleranz - das Stichwort für den Christopher Street Day, dem Straßenfest, bei dem die Fahnen in den Farben des Regenbogens geschwenkt werden. Am Sonnabend ist es wieder so weit: Zum 34. Mal findet der CSD, wie der Christopher Street Day kurz genannt wird, statt und lockt Hunderttausende auf die Straßen - für mehr Rechte und die Anerkennung homosexueller Partnerschaften, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Mit dabei sind auch die Berliner Morgenpost und Kaiser's - und das mit dem größten Wagen des Umzugs. Hippe Musik, gute Laune und Spaß sind dabei garantiert. Das Highlight: DJane Marusha ("The Queen of Techno") wird auf dem Truck auflegen.

 

In diesem Jahr wird der Umzug unter dem Motto "Wissen schafft Akzeptanz" gefeiert. Die Veranstalter fordern damit, dass unter anderem Wissenschaft und Bildung die Vorurteile gegenüber Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen beseitigen können. Robert Kastl, Geschäftsführer des Berliner CSD, betont, jeder solle sich bekennen und "Flagge zeigen".

 

Los geht es am Sonnabend um 12 Uhr. Kurz bevor die Wagen starten, durchtrennen US-Botschafter Philip D. Murphy, Simon McDonald, Botschafter Großbritanniens, sowie der niederländische Gesandte Frank Mollen gemeinsam mit Reinhard Thole, dem Vorstand des Berliner CSD, feierlich ein Band und eröffnen damit den 34. Christopher Street Day.

 

Der Startpunkt der Parade ist an der Gitschiner Straße Ecke Prinzenstraße in Kreuzberg. "Wir freuen uns auf viele bunte Wagen", sagt Kastl. Rund 5,5 Kilometer werden bis zum Brandenburger Tor - dem Ziel der Strecke - zurückgelegt. Der Berliner CSD erwartet rund 500.000 Teilnehmer und Zuschauer. Die Ankunft am Brandenburger Tor wird für 16.30 Uhr erwartet. Dort gibt es dann Livemusik für die Teilnehmer und Zuschauer. Außerdem wird ein Preis für Zivilcourage verliehen.

 

Der CSD erhält laut Veranstalter keine öffentliche Förderung. Die Kosten in Höhe von 260.000 Euro für Bühnen und Aufbauten werden ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Sponsorengeldern und Essens- sowie Getränkeausgabe gedeckt.



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