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Explodierende Autos, wilde Verfolgungsjagden durch enge Straßenschluchten, abstürzende Hubschrauber und heftige Feuergefechte – bislang war jeder Teil der "Stirb-langsam"-Actionreihe gespickt mit waghalsigen Actionszenen, die der New Yorker Polizist John McClane immer wie durch Wunder überlebte. "Und ich mache dir Stunts immer noch selber, denke nur vorher mehr drüber nach", versicherte der 57-jährige Bruce Willis bei der Premiere von "Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben", der am Montagabend im CineStar am Potsdamer Platz Premiere feierte.
Bereits zum fünften mal schlüpfte Willis wieder in seine Paraderolle und kämpft sich diesmal durch die Moskauer Unterwelt. Willis präsentierte sich auf dem roten Teppich elegant in Armani und mit seiner 23 Jahre jüngeren Frau Emma Heming-Willis im Arm. Sie hatte sich bereits zwei Tage zuvor auf dem roten Teppich bei der Goldenen Kamera gezeigt. Willis' Alter spielt jedoch keine Rolle, denn den Charakter des jungen Helden übernimmt diesmal sowieso Jai Courtney als junger CIA-Agent und Willis' Filmsohn Jack. Zur Vorbereitung hatte er sich alle vier Vorgängefilme angeschaut. "Dieser ist natürlich der beste", sagte er auf dem roten Teppich. "Weil ich mitgespielt habe."
Auch Bruce Willis sieht ein, dass er nicht mehr der junge Action-Held in Teil fünf ist. Stören tut das den Hollywood-Star jedoch nicht. "Junge Pferde rennen schnell, aber die alten wissen, wie man es macht", so sein Kommentar. Und deshalb ergänzen sich das knallharte Vater-Sohn-Duo perfekt. Sie kämpfen Seite an Seite mit dem russische Atomwissenschaftler Jurij Komarov, gespielt vom deutschen Hollywood-Export Sebastian Koch. Für ihn waren nicht die Stunts die große Herausforderung, sondern die russische Sprache. "Ich wollte, dass man es mir abnimmt, die Russen mir auf die Schulter klopfen", so Koch bei der Premiere.
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